Frauen Handbuch - Frauen verstehen lernen

Schmerz und Freude

Der Pfad zum Glück

Glueck

Was erwartest du dir davon wenn du erfolgreich bei Frauen bist?
Warum möchtest du mit vielen Frauen flirten?

Der menschliche Geist, ist so kompliziert und doch so einfach.

Wir Menschen streben im Leben grundsätzlich nur nach zwei Dingen, den elementaren Motivatoren:

Wir wollen Freude empfinden und Schmerz vermeiden.

Alles im Leben ist darauf ausgerichtet, wenn man immer weiter nachfragt:
"Warum will ich das eigentlich, was bewirkt das in mir?"

Beispiel:

Viele Menschen, sagen sie würden gerne viel Geld haben, also Reich sein.

Stimmt das wirklich? Will irgendjemand wirklich Reich sein?

NEIN!

Reichtum ist nur ein Mittel zum Zweck. Geld hat nur den Wert, den wir ihm in unserer Gesellschaft und persönlich in unserer individuellen Wertschätzung zuweisen!

Das bedeutet, niemand möchte gerne Unmengen von bunte Papierscheine die mit Zahlen und Bildern von berühmten Gebäude bedruckt sind haben, sondern vielmehr das, was Geld für uns bedeutet:

Luxusgüter, Lebensqualität, Sicherheit, Macht, finanzielle Handlungsfreiheit, usw.

Jemand möchte auf Reisen gehen, sich ein schnelles Auto kaufen, ein schönes Haus bauen oder das Geld vielleicht benutzen um damit anderen zu helfen. Das ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich.

Aber selbst dies ist noch nicht, was wir wirklich erreichen wollen.

Denn warum will ich eigentlich ein schnelles Auto, oder den Urlaub auf Hawaii?

Weil es mir Freude bereitet und/oder Schmerz abwendet.

Es macht Freude wenn ich mir ein neues schickes Auto kaufe und es wendet Schmerz ab wenn ich Geld haben, weil ich mich finanziell Sicher fühle, nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss und weiß dass ich meine Rechnungen problemlos bezahlen kann.

Westen vs. Osten

In der westlichen Welt haben wir die Einstellung entwickelt:

Freude kommt von außen.

Das bedeute soviel wie, wenn ich Freude empfinden möchte, muss etwas von außen auf mich einwirken, dass diese Freude hervorruft.

Sei es, in dem ich mir Dinge kaufe die mich glücklich machen, oder indem ich mein Leben durch Aktivitäten wie Reisen, gutes Essen, viel Freizeit usw. versüße.

Viele Menschen streben nach Freude von außen, indem sie Anerkennung von anderen Menschen gewinnen:
Sie wollen Stars werden, berühmte Sänger, erfolgreiche Schauspieler, umjubelte Sportler und sich dann von ihren Fans feiern lassen. Oder sie erlernen einen prestigeträchtigen Beruf wie Arzt, Anwalt oder Architekt der ihnen ein hohes soziales Ansehen und finanziellen Wohlstand, verschafft.

In den östlichen Philosophien schöpft man Freude hingegen aus dem Inneren:

Buddhisten etwa versetzen sich in einen Zustand der Meditation und bringen sich damit, mit sich selbst in Einklang, erfahren ihren eigenen Geist. Ähnlich wie im Yoga und andere östlichen Konzepten erzeugen sie also die Freude aus sich selbst, indem sie sich mit ihrem Geist und Körper auseinandersetzen.

Beide Konzepte, westlich als auch östlich, haben sowohl Vor- als auch Nachteile.

Beschafft man sich Freude ausschließlich von Außen, ist man vollständig abhängig von äußeren Einflüssen die niemals hundertprozentig kontrollierbar sind.

Was ist wenn die Fans, den Star plötzlich nicht mehr mögen (z.B Zlatko von Big Brother, Casting Bands wie Bro’Sis, Overground, Nu Pagadi etc.)? Oder man seinen Reichtum unvermittelt verliert?

In vielen Fällen kann dies katastrophale Folgen für die Person haben. Bekannte Beispiele dafür sind etwa Elvis, Marylin Monroe, Michael Jackson oder Amy Winehouse. All diese Berühmtheiten haben eines gemeinsam:

Obwohl sie alles hatten, von dem man eigentlich denkt dass es sie hätte glücklich machen müssen:
Reichtum, Ruhm, bedingungslos treue Anhänger, weilen sie nicht mehr unter uns. Und zwar nicht weil sie aus Altersschwäche gestorben sind, sondern weil sie sich aus Verzweiflung das Leben genommen haben.

Verzweiflung darüber, dass sie den Höhepunkt ihres Ruhmes, also dem maximalen Zuspruch von außen, bereits überschritten hatten und dies die einzige Quelle ihres Glücks im Leben war.

Freude von innen ist weniger gefährlich. Allerdings gibt es nur sehr wenige Menschen, die bereit sind ihr ganzes Leben ausschließlich mit Meditation und Selbstfindung zu verbringen.

Ein tibetanischer Bettelmönch mag zwar extrem glücklich und eins mit der Welt sein, wer allerdings möchte dafür wirklich auf all den Komfort in seinem Leben verzichten?

Die Lösung lautet also:
Glück findet man am ehesten, indem man sich mit beiden Seiten beschäftigt. Nichts spricht dagegen dass man sich Freude von Außen beschafft, solange man nicht komplett davon abhängig wird und etwa Geld/Ruhm/Sex... zu seinem Gott macht.

Und sich dabei gleichzeitig mit der inneren Seite beschäftigt, hinterfragt: Wer bin ich eigentlich und warum will ich dieses oder jenes eigentlich erreichen.

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Weitere Beispiele:

Noch nicht überzeugt, dass Freude und Schmerz die fundamentalsten Beweggründe für alles im Leben sind?

Warum atmen wir?
Es klingt nach einer wirklich dämlichen Frage, wir atmen weil wir sonst ersticken. Aber warum wollen wir nicht ersticken?

Richtig! Es ist schmerzhaft, keine Luft zu bekommen.
Unser Körper schickt uns ein Schmerz Signal wenn wir nicht genügende lebenswichtigen Sauerstoff in unsere Lungen aufnehmen:
Nicht atmen bedeutet Schmerz und zwar Todesschmerz, den qualvollsten Schmerz den wir empfinden können.
Wenn wir keinen Schmerz empfinden würden, gäbe es keinen von uns.
Da atmen so grundlegend und alltäglich ist, empfinden wir keine explizite Freude dabei.

Warum essen wir?
Noch eine absolut grundlegende Frage. Wir essen, weil unser Körper die Energie aus der Nahrung braucht, damit unser Körper funktioniert.

Unser Gehirn dass den Körper steuert, die inneren Organe die unsere Körperfunktionen aufrecht erhalten, unsere Muskeln damit wir den Körper bewegen können. Alle Bereiche unseres Körper brauchen diese Energie unbedingt.

Wenn wir sie über einen längeren Zeitraum nicht bekommen, sterben wir:
Wir verhungern.
Was macht der Körper, damit wir nicht verhungern?
Er belohnt uns wenn wir etwas essen, und zwar dadurch dass Essen Freude bereitet.
Gleichzeitig bestraft uns unser Körper durch Hungergefühl wenn wir nichts essen. Bis hin zum Todesschmerz, wenn wir verhungern.